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Joseph Michael Weinhofer, vermutlich die bedeutendste Persönlichkeit, die Pinkafeld hervorgebracht hat, wurde am 16. Mai 1778 als erstes von elf Kindern geboren.

 

Die lebendige Religiosität seiner Mutter Anna Maria hatte einen nicht unerheblichen Einfluss darauf, dass neben Joseph auch noch drei andere Söhne Priester wurden.

 

Der Vater Michael, er galt als streng, gerecht, bieder und eifriger Katholik, dürfte auf Grund seiner beruflichen Stellung, er war Leiter der batthyanischen Finanzverwaltung in Pinkafeld und später Hofrichter. Er muß ein sehr angesehener und einflussreicher Mann gewesen sein.

 

In den Schul- und Studienjahren, in der Grundschule in Pinkafeld, am königlich-katholischen Gymnasium in Steinamanger, am eben erst gegründeten philosophischen Institut und während des fünfjährigen theologischen Studienganges ebenfalls in Steinamanger beeindruckte Joseph seine Lehrer durch hohe Intelligenz, überdurchschnittliche Fähigkeiten und ausgezeichnete Leistungen.

 

Am 1.5.1801 wurde er zum Priester geweiht.

 

Seine Kaplansjahre verbrachte er in Lockenhaus und Schlaining. Hochgeschätzt waren bereits in dieser Zeit seine große Rednergabe und seine Liebe zu den Kranken.

 

Seit dem 27.4.1806 bis zu seinem Tod am 27.6.1859, also 53 Jahre lang war er dann Pfarrer hier in Pinkafeld.

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